Gabriel: Berater für Tönnies. Kein Anstand.

Der Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 03.07.2020, Seite 1 in seinen Artikel »Ärger über Gabriels Arbeit für Tönnes«, dass Ex-SPD Chef und Außenminister Sigmal Gabriel drei Monate als Berater für Tönnies gearbeitet haben soll und dafür 10.000 pro Monat plus Reisespesen erhalten haben soll. NRW-SPD-Chef Hartmann habe deswegen Gabriel scharf kritisiert: Dessen Engagement als Berater bei Tönnies widerspreche sozialdemokratischen Werten. Aus die Bundesvorsitzenden sollen befremdlich reagiert haben.

Ist das anständig?

Warum sind Politiker unersättlich? Sind doch Bezüge und Pensionen reichlich. Immer noch mehr! Egal bei wem?

Egal, welches Parteibuch, dieses Verhalten bringt alle Politiker in Misskredit.

Nein, das ist unanständig!

Ist es korrupt?

Auf den ersten Blick wohl nicht, da Gabriel keine politischen Ämter mehr ausübt und daher kein Interessenkonflikt vorliegt.

Aber vielleicht ist es ja die späte Entlohnung für zuvorkommendes Verhalten?

Als Wirtschaftsminister ist Sigmar Gabriel nicht gegen die bekannten Missstände in der Fleischindustrie vorgegangen und hat kein Gesetze erlassen, sondern sich mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung zufrieden gegeben.

Insofern könnte die gut dotierte Beratertätigkeit der späte Lohn für das Entgegenkommen gegenüber der Fleischindustrie sein.

Keine Beratertätigkeit etc.

Um die völlige Unabhängigkeit von politischen Entscheidungen und Politiker, Ministern, etc. sicherzustellen, müssen Lobbyismus und spätere wirtschaftliche Tätigkeiten untersagt werden.

Die Pensionen reichen aus.

Anstand Kölner Stadt-Anzeiger Politik 2020