Gewinnmaximierung um jeden Preis!

Leserbrief zu: “Der Traum vom eigenen Haus”, Kölner Stadt-Anzeiger vom 27.01.2017

Ich kann den Traum vom eigenen Haus der rund 30 Eigentümer gut verstehen!

Dagegen ist sicher niemand, wie dies die überwiegende Annahme des Vorschlages mit 200 WE in der freiwilligen Bürgerbeteiligung ja auch gezeigt hat.

Der Bebauungsplan der Stadt Hürth sieht jedoch mindestens 350 WE mit erheblichen Unsicherheiten nach oben vor. Diese mindestens 350 WE werden wohl kaum von den rund 30 Grundstückseigentümern bewohnt werden.

Und da muss man sehr wohl den Eindruck von Investoreninteressen und Gewinnmaximierung zu Lasten der Allgemeinheit haben!

Die Folgen für die Überlastung der gesamten Infrastruktur, wie z.B. medizinische Versorgung, Schulen, Verkehr, etc., werden alle Hürther Bürger tragen müssen, ebenso die damit verbunden Gebühren- und Steuersteigerungen.

Im übrigen wurde mit der Planung nicht erst 2012 begonnen, sondern schon mindestens im Jahr 2005/2006, wie die Tricksereien um den Spielplatz Pastor-Giesen-Straße beweisen: 2005 ist der Spielplatz im Bebauungsplan 218 ausgewiesen. 2006 ist er im Bebauungsplan verschwunden! Im Spielplatzverzeichnis der Stadt Hürth ist er immer noch vorhanden und wird auch bewirtschaftet!?

Für mich ist das Vorgehen der Investoren, Politik und Verwaltung nicht nachvollziehbar. Auch mit 200 WE wäre der Traum vom eigenen Haus für alle Eigentümer zu verwirklichen und ein Konsens mit den Anwohner gefunden.

Diesen Konsens mit den Anwohner will die Hürth Politik nicht.