Nichts verstanden!

Mein Leserbrief zum Leserbrief von Herrn Engel “Blind und taub für Argumente”, Kölner Stadt-Anzeiger: 18.11.2016

Dem Brief von Herrn Engel kann ich nur zustimmen!

Die Hürther Politik und Verwaltung setzten Ihre Vorstellung unter weitgehender Missachtung des Bürgerwillens durch.

Hinweise auf eine vernünftige und ganzheitliche Planung werden ignoriert.

Politik und Verwaltung vergessen, von wem sie gewählt wurden und für wen sie arbeiten sollten. Platz für kluge Köpfe scheint da nicht mehr zu sein.

Nach den letzten Wahlen mit erheblichen Verlusten der etablierten Parteien erklärten diese unisono “Jetzt habe man verstanden und wolle den Bürger ernst nehmen”. In der Hürther Politik ist das noch nicht angekommen.

Nachtag, 20.12.2017

Der BPL 217 wurde nun beschlossen, ohne das die zahlreichen Bürgereingaben berücksichtigt wurden.

Ebenso wurde der BPL Gertrudenhof beschlossen, hier wurde nahezu sämtliche Anregungen abgelehnt.

Auf Widersprüche in der Begründung wurde erst gar nicht eingegangen.

So wurde der BPL Studentendorf abgelehnt, u.a. mit der Begründung, die Line 18 habe keine Kapazitäten mehr; was auch zutreffen ist. Der BPL 217 wird aber als angeschlossen durch Line 18 bezeichnet.

Als Normalbürger kann man sich einen Prozess gegen einen BPL nicht leisten. Da ist der Rechtsstaat abgeschafft. Und da Politik und Verwaltung dies weiß, gibt sie sich nicht mal die Mühe, offensichtliche Widersprüche oder fehlende Abwägungen zu berücksichtigen.

Fazit: Der Rechtsstaat existiert nicht. Bürgerbeteiligung unerwünscht.

BPL 217 Hürth Leserbrief 2016