Starkes Signal? Nein! Ein falsches Signal: Natur wird zerstört.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 15.07.2020 im Artikel Starkes Signal, Brühl, Erftstadt, Wesseling und Hürth planen gemeinsames Gewerbegebiet davon, dass die Nachfrage nach großen Gewerbeflächen weiter steigt und im südlichen Rhein-Erft-Kreis ein interkommunales Gewerbegebiet unter Beteiligung der Städte Brühl, Erftstadt, Wesseling und Hürth entsteht.

Erde, Deutschland, NRW und Rhein-Erft-Kreis sind begrenzt

Die Politik tut so, als sei die Erde, Deutschland, NRW und Rhein-Erft-Kreis unendlich.

Jedes Bau- und Gewerbegebiet führt zu noch mehr Flächenverbrauch, noch mehr Verlust von wertvollen Ackerflächen und wertvoller Natur.

Wo kommen zukünftig die Lebensmittel her, wenn weiterhin Ackerflächen zerstört werden? Aus dem Supermarkt?

Die Politik redet von lokaler Versorgung der Stadtbevölkerung zerstört aber gleichzeitig Stadt nahe Ackerflächen.

Die Politik predigt immer noch das Mantra von ewigem Wachstum, dabei ist offenkundig, dass die Ressourcen wie Grund, Natur und Umwelt begrenzt sind.

Falsches Signal

Der Landverbrauch muss endlich aufhören. Sofort. Darum ist das interkommunale Gewerbegebiet ein falsches Signal.

Hürth KStA 2020