Köln will Fehler vermeiden, Umland soll sie machen.

Leserbrief zu: “ Wohnen in Köln Widerstand gegen den Wohnungsbau: Wie und wo neue Wohnungen entstehen könnten ”, Kölner Stadt-Anzeiger, 11.07.2017

Köln hat Jahrzehnte den Wohnungsbau verschlafen, siehe u.a. Wohnen in Köln Widerstand gegen den Wohnungsbau , nun soll das Umland die Fehler ausbügeln, das wird dann Regionales Denken genannt.

Zum Regional Denken gehört aber auch, dass Köln die notwendige Anbindung des Umlandes vornimmt.

Es kann nicht sein, dass im Umland gebaut und Köln entlastet werden soll und anschließend alle Pendler noch länger im Stau stehen als schon jetzt.

Zu Recht will die Stadt Köln den Fehler vermeiden, ohne vorhandene Infrastruktur neue Areale zu erschließen; dies sollte dann bitte auch für die Neubaugebiete im Umland gelten.

Hier muss die Stadt Köln endlich handeln und das Umland vernünftig mit Straßen und ÖPNV anbinden.

Die Verschlechterung der Anbindung durch Schließung von Einfallstraßen oder Verkehrsberuhigung ist da kontraproduktiv und wenig vertrauenserweckend.