Machen statt Reden!

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 23.06.2020, Seite 21, in seinem Artikel »Alter Plan nimmt wieder Fahrt auf, Im Rahmen des Strukturwandels wird eine Verlängerung der Line 7 bis nach Kerpen diskutiert«, dass die Idee einer Verlängerung der Line 7 schon Jahrzehnte alt ist und nun wieder diskutiert wird. Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier hat das Projekt im Rahmen der geplanten Strukturhilfe Maßnahmen vorgeschlagen und es soll eine Machbarkeitsstudie ausgearbeitet werden. Für die Machbarkeitsstudie wird ein Zeitraum von 3 Jahren veranschlagt. Ob und wann die Pläne realisiert werden ist offen.

Die Verkehrssituation in Köln und Umgebung ist seit Jahrzehnten desaströs. Lösungen wie die Pförtnerampel in Köln-Weiden um das Verkehrschaos zu verhindern, sind keine Lösung, sondern ein Zeichen des Versagens.

Verlängerung der KVB Linien werden immer mal wieder von der Politik diskutiert. Nicht nur der Line 7. Auch die Verlängerung der Line 18/19 nach Hürth Mitte wurde schon 2000 diskutiert und in Hürth Mitte ist der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) so groß ausgelegt, dass dort Platz für die Linie 18 bzw. Linie 19 wäre. Wann fährt da der erste Zug?

Immer nur reden hilft nicht. Die Bürger stehen im Stau und nichts passiert. Gegen den Klimawandel und Staus hilft nur der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs. Jahrzehnte über irgendwelche Projekte reden kann sich Deutschland nicht leisten.

Die Politik muss endlich machen, geredet wurde genug.

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