Corona Ausbruch im Tönnies Konzern

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 18.06.2020, Seite 1 im Beitrag Mehr als 650 Infizierte in Fleichfabrik, Unterkünfte untersucht: 1900 teils gravierende Mängel von einem erneuten Corona-Massenausbruch in einer Fleischfabrik des Tönnies-Konzerns.

NRW-Gesundheitsminister sagte danach dem Kölner Stadt-Anzeiger: “Die Unterkünfte in der Fleischindustrie sind zum Teil katastrophal” und “Hier wird - offenbar aus Gründen der Profitmaximierung - mit der Gesundheit der Beschäftigten gespielt.”

Warum unternimmt die Politik nichts?

Wie kann es sein, dass es immer wieder zu Skandalen gerade in der Fleischindustrie kommt? Wieso hat Herr Laschet trotz allgemeiner Grenzschließung, die Grenze für Wanderarbeiter in Landwirtschaft und Industrie geöffnet? Das Risiko sollte bekannt gewesen sein.

Liegt es daran, dass Herr Tönnies Großspender der CDU ist?

Solange die Politik Lobbyismus und Parteispenden zulässt, solange kann Einfluss auf die Politik nicht ausgeschlossen werden. Vielmehr liegt ein Einfluss auf die Politik nahe, schließlich wollen Firmen und Spender einen Return on Investment .

Lobbyismus und Parteispenden müssen verboten werden

Geboten wäre ein Verbot von Lobbyismus und Parteispenden. Lobbyismus und Parteispenden widerspricht dem Grundsatz der Wahlgleichheit . Solange Lobbyismus und Parteispenden bestehen, bleibt die Versuchung Einfluss zu nehmen und die Versuchung der Mandatsträger sich kaufen zu lassen, siehe aktuell den Fall Amthor .

Corona Politik 2020