Beruf

Über 30 Jahre in der Versicherungswirtschaft

Seit über dreizig Jahren habe ich im Bereich der Ver­sicherungs­wirt­schaft bei kleinen, mittleren Firmen und auch bei großen inter­na­tion­alen Ver­sicherungs­konzernen als Coach, Entwickler, Projektleiter und Trou­b­le­shoo­ter gearbeitet.

20 Jahre Java-, GWT- und Web-Entwickler

In den letzten 18 Jahren habe ich als Java-, GWT- und Web-Entwickler bei einem internationalen Versicherungskonzern in Köln gearbeitet und war dort verantwortlich für ein Web-Framework basierend auf HTML, CSS, Servlets und JSP’s für die In-Hause Sachbearbeiteranwendungen für ca. 5000 Mitarbeiter und der zugehörigen Anmeldeanwendung. Focus war hierbei Sicherheit, Stabilität, Performance und Wartbarkeit der damit entwickelten Sachbearbeiteranwendungen.

Frameworks

Des Weiteren war ich verantwortlich für ein Web-Framework basierend auf dem Google Web Toolkits, welches Basis für neuere In-Hause Sachbearbeiter Anwendungen ab 2010 ist.

Schwerpunkt war neben der Entwicklung und Weiterentwicklung der Frameworks die Unterstützung und Schulung der Anwendungsentwickler. Sowie die Konzeption und Entwicklung zentraler Module und Tools zur Verwendung durch andere Softwareentwickler.

Java Kompetenzcenter

Ich habe ein Java Kompetenzcenter aufgebaut und dabei u.a. unternehmensweite Standards für die Anwendungsentwicklung, Bibliotheken, Schulungen und Tests entwickelt.

Versicherungsbestands-, Schaden-, und Briefsystemen

Während meiner langjährigen Tätigkeit als Entwickler und Projektleiter in der Versicherungswirtschaft, sowohl bei kleinen und mittleren Softwarehäusern als auch in großen Konzernen, habe ich unter anderem an Versicherungsbestand-, Schaden-, und Briefsystemen mitgearbeitet, sowie zahlreiche Programme und eine Vielzahl wieder verwendbarer Module und Bibliotheken realisiert.

Technischer Projektleiter K-Sparte

Als technischer Projektleiter war ich verantwortlich für die Entwicklung und Integration der K-Sparte in ein bestehendes Bestandssystem und das Redesign bestehender Anwendungen und Frameworks.

Schaden- und Briefsystem

Mehrere Jahre war ich verantwortlich für die Betreuung und Weiterentwicklung eines Schaden- und Briefsystems und mitverantwortlich für das gesamte Datenmodell und der Datenzugriffsschicht eine Versicherungsbestandsystems.

Einfache und wartbare Systeme

Mein besonderes Interesse galt und gilt der Standardisierung, Wiederverwendung und Qualitätssicherung. Immer mit dem Ziel, die Anwendungsentwicklung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Und so dem Kunden schnell und qualitative hochwertige Software zur Lösung seiner Anforderungen zu Verfügung zu stellen. Und dies zu einem vernünftigen Aufwand (Zeit & Kosten). Wichtig sind mir dabei einfache und wartbare Lösungen. Nur diese garantieren schnelle und kostengünstige Weiterentwicklung. Und dies auch unter Verzicht auf gerade super hypen Lösungen.

KIS (Keep it simple)

Meine langjährige Erfahrung in der Softwareentwicklung zeigt, dass Anwendungen häufig viel viel länger im Einsatz bleiben (sollen) als ursprünglich geplant. Und daher oft von anderen Entwicklern gewartet und weiterentwickelt werden, als den ursprünglichen Entwicklern.1 Dies klapp jedoch nur bei minimalem Risiko und Aufwand, wenn das Design gut und so einfach wie möglich ist. Auch bei der Kodierung ist KIS (Keep it simple) immer besser als super smarte und hype Konzepte.2

Schulungen

Während der letzten 20 Jahren habe ich versucht, mein Wissen in Schulungen zu Anwendungsdesign, CSS, Eclipse, Eclipse RCP, Google Web Toolkit, HTML, Java und Webentwicklung weiterzugeben.


  1. Dies spricht meines Erachtens häufig gegen den unüberlegten Einsatz von externen Firmen, die gerne die ihnen bekannten Sprachen, Frameworks und Tools einsetzen. Und dies ohne Rücksicht auf das, was in den Firmen an Technologie und Know-how vorhanden ist. Das trifft zum Teil auch auf neue Kollegen zu. Auch bleibt bei der Entwicklung das Thema spätere Wartbarkeit häufig unberücksichtigt. Ich habe mehr als einmal erlebt, dass Anwendungen externe Dienstleister nach kurzer Zeit durch eine interne Neuentwicklung ersetzt wurden mussten, da sie schlicht unwartbar waren. Dies ist allerdings kein Plädoyer für technologischen Stillstand. Nur muss dieser mit und durch die für den Betrieb und Wartung zuständigen Entwickler erfolgen. Daher benötigen diese Entwickler genügend Zeit und regelmäßige Schulungen um technologisch up to date zu bleiben. ↩︎

  2. Auch die super cleveren Entwickler freuen sich nach einem halben Jahr, wenn sie sich an das KIS Prinzip gehalten haben und einfachen, lesbaren und verständlichen Code geschrieben haben. ↩︎

Andreas Beruf Entwickler Java